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Warum wir am Samstag auf den Hundeplatz gehen? Warum wir Sonntag früh aufstehen, um bei Wind und Wetter Furchen in den Boden zu treten und Fleischwurststückchen darin auslegen? Weil wir uns freuen...........über das zurückgebrachte Bringholz, die genommene Hürde, den kräftigen Biss in den Übungsarm oder das ausdauernde Erschnüffeln der Fährte.

Ihr möchtet das mit eurem Hund auch erleben? Kein Problem. Wir haben Hunde erfahrene Trainer, die für euch da sind, wenn der Hund einfach etwas besser hören soll, ihr an der Bindung zu euch arbeiten wollt, oder wenn für das gute Gelingen von BH (Begleithundprüfung) und IPO (Internationale Prüfungsordnung) geübt wird. Früher wurde diese Prüfung VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) genannt.

 

Wir bieten Sport und Ausbildung, bei denen

  • der Hundeführer in die Lage versetzt wird der Verantwortung als „Rudelführer“ gewachsen zu sein
  • der Hund über positive Verstärker bewegt, gefordert und trainiert wird
  • Mensch und Hund zu einem Team mit guten Bindungen zusammengeführt werden
  • du bei der aktiven Übung auf dem Platz von ausgebildeten Trainern begleitet wirst
  • wir uns bei Bedarf in Prüfungen und Pokal-Kämpfen mit anderen Hund-Mensch-Gespannen sportlich messen können

 

Wir bieten euch folgende Ausbildungssparten in der OG Bonn an:

 

Die Begleithundeprüfung (BH)

Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für alle weitere Prüfungen und Wettkämpfe, die mit dem Hund absolviert werden können. Sie besteht aus drei Teilen, die alle von erfahrenen Trainern betreut werden

  1. einer theoretischen Sachkundeprüfung des Hundeführers
  2. einer nach der Prüfungsordnung vorgeschriebenen Vorführung des Hundes auf dem Übungsplatz
  3. einem Verkehrsteil, der in öffentlichem Gelände erfolgt und das Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit sowie gegenüber anderen Hunden, Joggern, Fahrradfahrern usw. überprüft.


Die Fährtenhundprüfung (FH)

Diese Ausbildung zum Fährtenhund (FH) ist insbesondere für den Menschen eine echte Herausforderung und bedarf viel Übung und Fleiß. Auch hier stehen euch langjährige Ortsgruppenmitglieder mit ihrem Wissens-Schatz für Training und Ausbildung zur Verfügung. Die Termine werden meist am Sonntag auf unterschiedlichen Geländen vereinbart und in Gruppen absolviert.

Die Arbeit in der Fährte liegt dem Hund mit seiner hervorragende Nase in den Genen. Ein Fährtenhund soll eine Fährte (Fußspur), die vom Hundeführer selbst oder von einer dritten Person gelegt wurde, verfolgen, die auf dieser Fährte ausgelegten Gegenstände dem Hundeführer anzeigen, und in der fortgeschrittenen FH-Arbeit die als Verleitung gelegte Fährte einer zweiten Person, die die "richtige" Fährte kreuzt, ignorieren.

 

Die Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (IPO)

Die Schutzhund- oder heute sogenannte Vielseitigkeitsprüfung ist die hohe Kunst der Hundeausbildung und erfordert von dem Mensch-Hund-Team viel Vertrauen, Übung und Disziplin. Doch sieht man mit wie viel Freude und Energie uns unsere Vierbeiner belohnen, mit wie viel Kraft und Zuverlässigkeit sie Verstecke kontrollieren, Helfer stellen, verbellen und auf Komando stoppen, weiß man, dass es sich lohnt diese Herausforderung für beide Seiten anzunehmen. Es besteht die Möglichkeit drei aufeinander aufbauende VPG Prüfungen zu absolvieren. Unsere Ausbilder für Schutzdienst sind in der Lage euch bis zur IPO III Prüfung zu begleiten, kompetent zu beraten und zu fördern.

 

Die Körprüfung

Durch die Körung soll lt. Prüfungsordnung des PSK Pinscher-Schnauzer-Klub "der gesunde, wesensmäßig einwandfreie und mit hervorragendem  Formwert ausgestattete Zuchthund herausgestellt werden. Körung bedeutet mithin Zuchtauslese und besondere Empfehlung zur Zucht. Es besteht die  Möglichkeit, alle PSK-Rassen dem Körverfahren des PSK zu unterziehen.  Bei allen PSK-Rassen werden Verhaltensbild, nervliche Veranlagung und  Führigkeit bewertet. Bei Riesenschnauzern als Gebrauchshundrasse / Arbeitshund werden zusätzliche Merkmale ermittelt", d.h. hier ist als ein Prüfungsteil eine Schutzdiensteinheit zu absolvieren.

Nach Erfüllung der Voraussetzungen erfolgt die Zuordnung in die entsprechende  Körklasse I oder II.

Die Ergebnisbewertung erfolgt in vier Noten; für alle sind in der ersten Note Grundwesen und Körperbau, in der zweiten Note Temperament, Arbeitsfreude und körperliche Fähigkeit bewertet. Bei den Schutzhunden, wie unsere Riesenschnauzer kommen in einer dritten Note Bewertungen für Härte und Belastbarkeit und in einer vierten Note die Triebveranlagung mit in die Bewertung.

 

THS - Turnierhundesport  

Das breit gefächerte Angebot des THS umfasst vier Bereiche, in denen Hund & Mensch antreten können.

Vierkampf
: 1 – 2 – 3
Der Vierkampf besteht aus vier Unterschiedlichen Aufgabenstellungen.

Gehorsamsübungen: Laufschema analog zur BH Prüfung - ohne Menschengruppe und Ablage unter Ablenkung. In den Dizilplinen VK 2 und 3 in Freifolge.
Hürdenlauf: Hund und Hundeführer müssen lt. Turnierordnung vier bzw. sechs aufgestellte Hürden mit Hin – und Rücksprung bewältigen, der Hundeführer läuft parallel zu den Hürden mit oder bei Vk 2 und 3 springt mit dem Hund gemeinsam.

Slalomlauf: Hund und Hundeführer müssen Torstangen durchlaufen die in einem Zick-Zack- Kurs ausgesteckt sind.

Hindernislauf: Die letzte, aber für den Hund die schönste Disziplin beim Vierkampf, ist der Hindernislauf durch und über die verschiedenen Hindernisse die in Freifolge absolvieret werden muss. Der Hürden – und der Slalomlauf können im VK 1 mit oder ohne Leine gelaufen werden. Im VK 2 und 3 müssen sie Freifolge gelaufen werden.
Alle o.g. genannten Läufe können im VK 1 mit oder ohne Leine gelaufen werden. Im VK 2 müssen sie Freifolgend gelaufen werden.

Geländelauf:
Hier muss der Hund mit Hundeführer eine1000 m, 2000 m oder 5000m lange Strecke joggen. Idealerweise verläuft die Strecke über Wald- oder Feldwege. Der Hund ist beim Laufen angeleint, wobei die Leine entweder in der Hand gehalten werden kann oder an einem Bauchgurt befestigt werden kann.

Hindernislauf- Turniere:
CSC- Combinations- Speed- Cup besteht aus drei Laufelementen des Vierkampfes. Hürden-, Slalom-, Hindernislauf für Mannschafts- oder Familienwettbewerbe. QSC- Qualifikations- Speed- Cup besteht aus zwei baugleichen Geräteparcours die parallel aufgebaut sind. Shorty ist ein Kurzbahn- CSC und ist für ein Mannschaftswettkampf der auch auf begrenzten Flächen (z.B. in kleinen Hallen) aufgebaut werden kann.

Altersklassen:
Da im THS vieles von der Kondition und Sprintschnelligkeit vom Hundeführer abhängt wird in unterschiedlichen Altersklassen gestartet.

 

Rally Obedience

Rally Obedience ist in Deutschland noch eine recht junge Sportart, die aus den USA stammt.

Ziel des Sports ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Die Teams begehen einen Parcours, der aus Gehorsamsübungen und Richtungswechseln (Kombinationen daraus), Tempowechsel, Figuren aus Pylonen, Bleib- und Abrufübungen, Futterverweigerung und in den höheren Klassen auch Sprungübungen besteht – zwischen den Schildern / Übungen müssen die Teams den Parcours in Fußarbeit abarbeiten. Jedes Training und jedes Turnier ist neu und abwechslungsreich gestaltet. Anders als bei anderen Gehorsamssportarten ist hier jede Form der Kommunikation zwischen Mensch und Hund zulässig. Aber man darf sich nicht täuschen: die Regeln (Fußarbeit des Menschen, Kommandos, sauberes Abarbeiten der Übungen, …) müssen exakt beachtet werden – ansonsten bezahlt man mit Punktabzug.

Es gibt die Klassen Beginner, 1-3 und Senioren (Hunde ab 8 Jahren) - Jugendliche Teilnehmer (ab 8 Jahre) haben etwas mehr Zeit als die erwachsenen Starter.

Die Anzahl der Schilder / Übungen geht von 12 (Senioren) bis 24 (Klasse 3). In den Klassen Beginner, 1 und Senioren darf zusätzlich zu verbalem Lob auch Lob in Form von Leckerchen gegeben werden.

Das Anfassen des Hundes und jegliches harsches Verhalten gegenüber dem Hund wird mit einer Disqualifikation bzw. mind. Punktabzug und Verwarnung geahndet.

Es gilt also sauber und schnell, aber auch mit viel Spaß gemeinsam den Parcours zu bestehen.
 

 

Das Schautraining

Wir möchten im PSK und in unserer Ortsgruppe das Züchten von gesunden und schönen Hunden unterstützen. Dies geschieht nicht nur durch Züchter, die sich dieser Angelegenheit seit Jahren verschrieben haben, sondern auch durch gezielte Unterstützung für die Vorbereitung auf das Ausstellungswesen. Wir bieten unseren Mitgliedern deshalb regelmäßig Schautraining, das sich aus Präsentiertraining (laufen will gelernt sein...), Zähnezeigen, Chip-Ablesen und Größenbestimmung zusammensetzt und das professionelle Trimmen und Scheren der Hunde, damit sie auch "frisurtechnisch" eine gute Figur machen.

Darüber hinaus finden sich immer Fahrgemeinschaften, die zu vielen Schauen zusammen fahren. Das ist für Anfänger toll, weil niemand allein los muss, sondern immer erfahrene Sportkolleginnen und Sportkollegen zur Seite stehen - zum helfen und zum Anfeuern.

 

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